Liebe Wölflinge!
Ihr trefft euch vom 30. Juli bis zum 3. August 2008 mit mehreren Tausend anderen Wölflingen aus ganz Deutschland in Westernohe. „MEUTErei 2008 – Wölflinge am Ruder!“ so steht als Motto über Eurem Bundeslager. Wer am Ruder eines Bootes sitzt, der kann bestimmen, wohin die Reise geht, der kann sich aktiv einbringen und mitgestalten. Ihr habt Euch vorgenommen, an einer besseren Welt mitzubauen. Da gibt es so manches, was wir anpacken können, und Euch fällt sicherlich so einiges ein, was wir im Umgang mit der Schöpfung und untereinander tun können, damit möglichst alle Menschen in Frieden miteinander leben können und genügend zu essen und zu trinken haben. Als Wölflinge bildet ihr einen wichtigen Teil der Pfadfinderschaft. Aber Ihr seid nicht nur als Nachwuchs für die Pfadfinder sehr wichtig, sondern auch für unsere Gesellschaft. Ihr gestaltet die Zukunft.
In Eurem Bundeslager werdet Ihr – bei hoffentlich gutem Wetter – Vieles gemeinsam unternehmen, zusammen spielen, feiern und euch aufmachen, Neues zu entdecken, neue Freunde kennen lernen und manches Wissenswerte und Interessante im Miteinander erfahren. Ich freue mich, dass Ihr während des Bundeslagers auch gemeinsam Gottesdienst feiert. Damit wird deutlich, dass ihr euch als Pfadfinderinnen und Pfadfinder auch gleichzeitig als junge Christen versteht, die ihr Leben und Handeln aus dem Glauben an Jesus Christus heraus gestalten wollen.
„In der Gemeinschaft des Glaubens“ – so lautet mein Wahlspruch als Bischof. In der Gemeinschaft des Glaubens weiß ich mich mit Euch verbunden, auch wenn es mir nicht möglich sein wird, Euch auf Eurem Lager persönlich zu besuchen. Und in der Gemeinschaft des Glaubens seid auch Ihr in Westernohe, nicht nur beim Gottesdienst, sondern bei allem, was ihr miteinander teilt, verbunden.
So wünsche ich euch und euren Betreuerinnen und Betreuern Gottes Segen, frohe und ereignisreiche Tage bei der „MEUTErei 2008 – Wölflinge am Ruder“, dass ihr euch in diesen Tagen als eine Gemeinschaft erlebt, als ein lebendiger Teil unserer Kirche und dass - wie es in eurer Ordnung steht - Gott euch stets dabei nahe ist!
Seid ganz herzlich gegrüßt aus Freiburg
Euer
Dr. Robert Zollitsch
Erzbischof